Klinik

Häufige Fragen

Ist die Parkinson-Klinik Wolfach auch eine Kur- oder Rehaklinik?

Nein. Die Parkinson-Klinik Wolfach ist ein neurologisches Fachkrankenhaus zur stationären Akutversorgung. Ihrem gesetzlichen Status entsprechend führt sie keine Kuren oder Reha-Maßnahmen durch.  

Welche Patienten nimmt die Parkinson-Klinik auf?

Aufgenommen werden Patienten aller Krankenkassen und Selbstzahler.

Welche Unterlagen benötigt die Klinik zur Patientenaufnahme?

Zur stationären Aufnahme benötigt die Klinik vorab einen Einweisungsschein, ausgestellt vom behandelnden Hausarzt oder Neurologen, sowie einen Arztbefund. Nach Durchsicht der Unterlagen durch die Ärzte wird dem Patienten der Behandlungsvertrag zugesandt. Sobald die Unterlagen vollständig sind und ein Bett frei wird, erhält der Patienten schriftlich oder telefonisch seinen Aufnahmetermin.

Zur ambulanten Behandlung sind Arztbriefe, Medikamentenlisten und Bildgebung (z.B. PET-, SPECT-, Röntgenaufnahmen, Ultraschallbilder) mitzubringen.

Muss die Krankenkasse die Aufnahme in die Parkinson-Klinik Wolfach genehmigen?

Nein. Zur Aufnahme genügt die Einweisung durch den behandelnden Haus- oder Facharzt. Eine Genehmigung durch die Krankenkasse ist nicht erforderlich.

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Übernehmen gesetzliche Krankenkassen auch die Kosten einer ambulanten Behandlung?

Nein. Da die chefärztliche Privatambulanz der Parkinson-Klinik Wolfach keine Kassenzulassung erhalten hat, werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenversicherungen leider nicht übernommen.

Was kostet die ambulante Behandlung?

Die Ambulanz-Kosten betragen in der Regel zwischen 150 und 300 Euro.

Wann ist der Chefarzt der Klinik, Dr. Gerd A. Fuchs, telefonisch zu sprechen?

Nach Terminvereinbarung mit Frau Jakob. Sprechzeiten: Montag bis Freitag 8 -12 und 13 – 16 Uhr unter der Rufnummer 07834/971-112.  

Wie lange müssen Patienten auf ihre stationäre/ambulante Aufnahme warten?

Die Wartezeiten variieren, betragen in der Regel aber zwei bis vier Wochen. Sie sind auch abhängig davon, welche Unterkunft gewünscht wird (Einbett-, Zweibett- oder Dreibettzimmer). Im Januar und Februar sind oftmals auch kurzfristige Aufnahmen möglich.  

Wie lange dauert der stationäre Aufenthalt in der Parkinson-Klinik Wolfach?

Die Dauer des stationären Aufenthalts beträgt derzeit durchschnittlich 16 Tage. In der Regel bleiben die Patienten zwei bis zweieinhalb Wochen, abhängig von der Entscheidung des behandelnden Arztes.

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Wie gestaltet sich die stationäre Behandlung?

Im Zentrum der stationären Behandlung stehen eine ausführliche Diagnostik und die individuelle medikamentöse Einstellung des Patienten. Wann und in welcher Form eine spezifische medikamentöse Therapie eingeleitet wird, kann nur im Einzelfall entschieden werden. In der Regel werden je nach Krankheitsbild und Verträglichkeit verschiedene Pharmaka mit sich ergänzenden Wirkmechanismen kombiniert.

Großer Wert wird zudem auf physiotherapeutische Maßnahmen gelegt, die die Beweglichkeit und Bewegungsfähigkeit entscheidend beeinflussen können. Hierzu zählt auch ein individuelles Sturzprophylaxe-Training. Eine weitere Säule der Behandlung ist die psychotherapeutische Begleitung von Patienten und Angehörigen (Krankheitsbewältigung, kognitive, sprachliche und feinmotorische Förderung des Patienten). Patienten können außerdem an einer Kreativgruppe teilnehmen, in der gemeinsam gebastelt und gesungen wird.

Haben Begleitpersonen die Möglichkeit in der Klinik zu übernachten?

Begleitpersonen von Patienten finden im klinikeigenen “Gästehaus am Park” eine nahe und komfortable Unterkunft. Die Klinik selbst verfügt über ein Angehörigenzimmer, welches aufgrund seiner Lage im Dachgeschoss für Angehörige mit Gehbehinderungen allerdings nur eingeschränkt geeignet ist.

Welche Kleidung benötigen Patienten im Rahmen ihrer Behandlung?

Turnschuhe, einen Trainingsanzug bzw. sportliche Kleidung und Badebekleidung.

Welche Art der Unterkunft wird von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt?

Bei Patienten ohne Zusatzversicherung übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherer nur die Kosten für die Unterbringung in einem Dreibettzimmer. Das Gesetz schreibt zudem eine Selbstbeteiligung von Kassenpatienten vor, derzeit zehn Euro je Kalendertag für längstens 28 Tage innerhalb eines Kalenderjahres, die an die Klinik zu entrichten und von dieser an die Krankenkasse weiterzuleiten ist.
Die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer ist bei Kassenpatienten ohne Zusatzversicherung nur gegen ein zusätzliches Entgelt im Rahmen der vertraglich zu vereinbarenden Wahlleistung “Unterkunft” möglich. 

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Neuigkeiten:

Welt-Parkinson-Tag 2010

dPV-Gruppen zu Gast in Wolfach

Rund 90 Parkinson-Erkrankte und An-
gehörige informierten sich am 10. April über aktuelle medikamentöse Strate-
gien, psychologische Aspekte der Krankheitsverarbeitung und physio-
therapeutische Maßnahmen zur Sturzprophylaxe

Website mit Gütesiegel

Patientenfreundliches Internet

Die Initiative Medizin Online (imedON) zeichnet die Website der Parkinson-Klinik Wolfach für ihre Benutzerfreund-
lichkeit und Transparenz aus

dPV-Qualitätszertifikat

Von Experten empfohlen

Ziel des Zertifikates ist es, die Betreuung sowie die Lebensumstände von Parkinson-Patienten und ihren Partnern zu verbessern.

Termine:

Psychologie und Morbus Parkinson

5. bis 6.11.2010

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